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Guten Morgen! Herzlich Willkommen in der Sternwarte Greifswald...


Instrumentarium der Sternwarte

 

Die drehbare Kuppel , die im Sommer 1991 rekonstruiert wurde, hat einen Durchmesser von 6 Metern. Sie befindet sich auf dem Turm des Physikalischen Instituts in einer Höhe von etwa 35 m, wodurch ein schöner Rundumblick gewährleistet ist. Besonders im Sommer können die Besucher einen wundervollen Ausblick auf die Ringform des früheren Verteidigungswall der Hansestadt Greifswald genißen. Große und alte Kastanien - und Ahornbäume ergeben einen herrlichen grünen Stadtgürtel. Die ursprüngliche Kombination von Refraktor und NEWTON - Spiegel ( 400 / 6400 ), hergestellt von der Firma CARL ZEISS JENA, stellte eine recht seltene Konstruktion dar.

 

Der Spiegel  wurde nur für fotografische Aufnahmen (insbesondere in der Veränderlichenforschung) genutzt. Meistens wird allerdings der als Leitrohr dienende Refraktor ( 200 / 3000, Öffnungsverhältnis 1:15 ), für die praktischen Beobachtungen verwendet. Das Doppelfernrohr, das durch einen Sucher komplettiert wird, ist parallaktisch montiert - die Nachführung erfolgt auf rein mechanischem Wege. Als moderne und zweckmäßige Ergänzung wird zur Zeit ein CCD - Star - Tracker als alternative Nachführkorrektur installiert. Dem erwähnten Hauptinstrument gehören zur Ausstattung noch ein SCHMIDT - CASSEGRAIN - Spiegelteleskop (200 / 1260 ) der Firma MEADE sowie ein Schulfernrohr  „ Telementor “ ( 63 / 840 ). Für die abendliche Beobachtung des Himmelsfirmament stehen dem Besucher verschiedene Ferngläser der Firma STEINER zur Verfügung. Zum Zubehör gehören u.a. eine Reihe hochwertiger Okulare und Filter, CCD - Kameras und ein Computer. Ein am Max - Planck - Institut für Plasmaphysik, Garching entwickeltes 90 cm - Radioteleskop wurde uns Anfang April 1999 zur Verfügung gestellt. Es arbeitet in einem Frequenzband um 11 GHz und erlaubt die Beobachtung von Sonne, Mond und einiger anderer starker Radioquellen. Es wurde auf dem Südbalkon der Sternwarte installiert.

 

 

Am 10. Juni 1999 ist ein DayStar H-alpha-Filter der Firma Filter Corp. aus Chino, CA zum unmittelbaren Beobachten der Sonnenprotuberanzen ( Sonneneruptionen ) bei uns eingetroffen. Seine Wellenlänge liegt bei 656,3 nm und hat eine spektrale Auflösung von 0,7 Angström.

Am 17. Dezember 1999 konnte der Verein in Zusammenarbeit mit dem Institut für Physik an der Universität Greifswald ein Experiment zum Nachweis der kosmischen Teilchenstrahlung erwerben. Es wurde uns von Herrn Dr. Frank Jansen und Herrn Dr. J. Rose von der Archenhold - Sternwarte aus Berlin, D geliefert.

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letzte Aktualisierung: 19.12.07 11:19 Page: 16